Rezept-Quickie: Süßkartoffel-Curry

Rezept-Quickie: Süßkartoffel-Curry

Hallo ihr Lieben, diese Woche gibt es einen Rezept-Quickie. Ein Rezept, dass ich die letzten Wochen immer mal wieder gekocht habt, weil es einfach lecker und schnell zubereitet ist. Meist hab ich dafür sogar alle Zutaten zuhause. Wenn auch du ein Fan der schnellen Küche bist und vielleicht sogar gerade Süßkartoffeln, Kichererbsen und Kidney-Bohnen zuhause hast, dann probiere diesen Rezept-Quickie doch einfach mal aus.    Springe zu Rezept

Das Süßkartoffel-Curry lässt sich super mit Reis, Quinoa, Hirse oder mit ayurvedischen Hirsebällchen kombinieren oder auch einfach als Ein-Topf-Gericht so essen. Und es eignet sich übrigens auch super als leichtes Abendessen, denn es kombiniert leichte Kohlenhydrathe und pflanzliche Eiweiße. Mehr dazu in meinem Blog-Artikel Ayurveda to go.

Ich befinde mich noch mehr oder weniger im Urlaub. Gerade auf Heimatbesuch. Genieße dort die Zeit mit meinen Eltern. Lasse mich bekochen mit der guten, wenn auch eher traditionellen Küche meiner Mama. Obwohl ich sehr gerne koche, ist es einfach purer Luxus, sich nur an den Tisch setzen zu dürfen. Danke Mama!

Heute stand ich allerdings dann doch schon am Herd, um für den Besuch meiner Patentante heute Nachmittag zum Kaffee den leckeren Schokocreme-Kuchen zu zaubern, den ich gleich genießen werde. Yummy!

Ich wünsche euch noch eine wunderschöne Woche! Wenn ihr selbst auch im Urlaub seid, dann lasst es euch besonders gut gehen. Nächste Woche melde ich mich dann wieder mit mehr Text.

Alles Liebe!

 

Rezept-Quickie: Süßkartoffel-Curry mit Kichererbsen und Kidney-Bohnen, dekoriert mit Petersilie

Süßkartoffel-Curry

Vorbereitungszeit 15 Min.
Zubereitungszeit 20 Min.
Gericht Hauptgericht
Portionen 2

Zutaten
  

  • 1 große Zwiebel
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 TL Kurkuma
  • 2 TL Kreuzkümmel
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 Süßkartoffeln
  • 250 ml Gemüsebrühe
  • 400 g gehackte Tomaten
  • 1 TL Masala (indische Gewürzmischung)
  • 1 TL Zimt
  • Salz und Peffer (nach Belieben)
  • 1 Glas Kichererbsen ca. 200g
  • 1 Glas Kidneybohnen ca. 200g
  • Petersilie (nach Belieben)

Anleitungen
 

  • Zwiebel klein schneiden und in Kokosöl glasig dünsten. Kurkuma zusammen mit dem Kreuzkümmel dazugeben und kurz mitbraten.
  • Den gepressten Knoblauch sowie die geschälten und klein geschnitten Süßkartoffel-Stücke mit in die Pfanne geben.
  • Mit Gemüsebrühe und gehackten Tomaten ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Masala und Zimt würzen.
  • Rund 15 Minuten einkochen lassen, so dass die Süßkartoffeln noch einen leichten Biss haben. Kichererbsen und Kidneybohnen abgießen, gründlich abspülen und mit in die Pfanne einrühren. Kurz erwärmen.
  • Anrichten und mit gehackter Petersilie garnieren.
Ayurveda to go – Ernährung leicht gemacht

Ayurveda to go – Ernährung leicht gemacht

Du bist dir unsicher, was bei all den Ernährungsratschlägen und -mythen noch gesund für dich ist? Vegetarisch? Vegan? Low Carb? Intervall-Fasten? Ich hatte eine Zeit, da wusste ich gar nicht mehr WAS und WANN ich das Wenige, was vermeintlich gut und gesund ist, essen sollte. Dabei ist die Ernährung so individuell wie dein Körper es ist. Abhängig von deinem eigenen Stoffwechsel, der Konstitution, wie man es im Ayurveda nennt.

Ich beschäftige mich in den letzten Monaten viel mit Ayurveda – dem Wissen vom Leben, wie es übersetzt heißt. Und umso mehr ich mich damit beschäftige, umso mehr Erklärungen finde ich: Darauf, warum ich früher von Joghurt mit Obst Blähungen bekommen habe. Warum ich generell rohe Lebensmittel, egal ob Obst und Gemüse, nicht gut vertrage.

Und sich ayurvedisch zu ernähren ist gar nicht so kompliziert und exotisch, wie du es vielleicht vermutest. Ich teile mit dir ein tolles Rezept für einen Abendsnack.    Springe zu Rezept

Die 3 Doshas

Doch nun nochmal zurück zur Konstitution. Was genau ist damit gemeint? Und woher weißt du, welche Konstitution du hast? Die Konstitution ist deine körperliche und seeliche Veranlagung. Im Ayurveda unterscheidet man 3 unterschiedliche Konstitutionen, die als Doshas bezeichnet werden:

  1. Kapha (die Erde)
  2. Vata (die Luft)
  3. Pitta (das Feuer)

Entscheidend für eine typgerechte Ernährung ist immer der Jetzt-Zustand der Doshas, der mit der entsprechenden Auswahl und Zubereitung der Lebensmittel in Balance gebracht werden soll. Ganz nach dem Prinzip „Gegensätze gleichen sich aus“.

Folgenden Qualitäten lassen sich den 3 Doshas zuordnen:

  1. Kapha: schwer, feucht, unbeweglich, antriebslos, schleimig, süß, gewebeaufbauend, ölig
  2. Vata: leicht, trocken, kalt, rau, beweglich, sensibel, blähend, wechselhaft
  3. Pitta: sauer, heiß, gerötet, brennend, scharf, entzündlich, gereizt

Sind auf körperlicher oder mentaler Ebene mehrere dieser Qualitäten eines oder mehrerer Doshas ausgeprägt, weist das auf ein Ungleichgewicht hin. Die Speisen der gegensätzlicher Qualität können zu einem Ausgleich des Ungleichgewichts führen.

Überwiegend herrschen in unserem Körper mehrere Doshas vor, eines ist jedoch meist dominanter. Möchtest du herausfinden, welches das bei dir ist? Dann mache den kostenlosen Dosha-Test.

Grundregeln der ayurvedischen Ernährung

Auch ohne Konstitutionsbestimmung, gibt es einige Regeln, die es sich lohnt einzuhalten:

  1. In Ruhe essen und gut kauen: Ist der Körper entspannt, kann er alle Energie in die Verdauung geben. Und mit gut gekauter Nahrung hat die Verdauung nur noch die halbe Arbeit.
  2. In Maßen essen: Esse nicht bis zum Völlegefühl. Lasse noch etwas Platz in deinem Magen, damit die Verdauungsfunktion nicht gestört wird.
  3. Zu dem Mahlzeiten nicht trinken: Um das Verdauungsfeuer nicht zu löschen empfiehlt es sich 1 Stunde vor und nach dem Essen nichts zu trinken.
  4. Hochwertige Nahrungsmittel essen: Verwöhne deinen Körper mit frischen und am besten saisonalen und regionalen Lebensmittel, die du frisch zubereitest.
  5. Gekochte Nahrungsmittel bevorzugen: Selbst schwerverdauliche Nahrungsmittel können vom Körper in gekochtem Zustand besser aufgespalten und verwertet werden.
  6. Regelmäßig essen und Zwischenmahlzeiten vermeiden: Gönnen deinem Körper Pausen zwischen den Mahlzeiten und esse erst dann wieder wenn der vorangegangene Mahlzeit vollständig verdaut ist (ca. 3-5 Stunden). Kaffee mit Milch zählt übrigens auch zu den Zwischenmahlzeiten.
  7. Auf den ausgewogenen Geschmack achten: Im Ayurveda enthält jede Mahlzeit alle sechs Geschmacksrichtungen: süß, sauer, salzig, scharf, bitter, herb.
  8. Auf die richtigen Kombinationen achten: Frische Früchte nicht mit Gekochtem kombinieren. Saure Früchte nicht zusammen mit Joghurt oder Käse essen. Milch nicht gemeinsam essen mit Saurem und Salzigem, mit Fleisch, Fisch, Knoblauch, Rettich, Granatäpfeln, Blattgemüse, Senf, Sesamsamen, Basilikum oder Bananen.

Abendessen nach Ayurveda

Nun nochmal ganz konkret zur Ernährung und zu der Mahlzeit über die am meisten Uneinigkeit besteht, dem Abendessen. Es gibt Verfechter, die abends von Kohlenhydraten komplett abraten. Womit es das sog. Eiweißbrot in das Standardsortiment unserer Bäckereien geschafft hat. Andere empfehlen abends gar nichts mehr zu essen.

Was sagt der Ayurveda dazu?
Ayurveda vertritt das Credo: Frühstücken wie ein Kaiser, Mittagessen wie ein König, Abendessen wie ein Bettler.

Der Fokus im Ayurveda liegt also ganz klar auf dem Morgen. Das Abendessen fällt im Ayurveda daher so klein wie möglich, doch so groß wie nötig aus, um ohne Hunger bis zum nächsten Frühstück zu kommen. Es solltes etwas leicht Verdauliches sein, also leichte Kohlenhydrahte mit pflanzlichen Eiweißen. Konkret heißt das z.B. Reis, Quinoa, Hirse mit im Topf oder Ofen gegartem Gemüse.

Wichtig zu wissen

Zwischen Abendessen und zu Bett gehen sollten mindestens 2, besser 3 Stunden .

Auf tierische Eiweiße (Fleisch, Fisch, Käse, alle Sorten an Milchprodukten) solltest du am Abend unbedingt verzichten, da sie schwer verdaulich sind und damit zu Schlackenbildung (Ama) im Körper führen können.

 

Eines meiner ayurvedischen Lieblingsrezepte sind diese Hirsebällchen. Sie benötigen zur Vorbereitung etwas Zeit. Dafür hast du mit in einem Schlag für 2 bis 3 Mahlzeiten vorgesorgt und kannst sie beliebig variieren:

Abends mit Gemüse aus der Pfanne oder dem Ofen. Mittags auch mal zu einem Salat oder als Beilage zu einem cremigen Curry, wie in der Kombi rechts mit einem leckeren Süßkartoffel-Curry.

Oder sonst auch einfach pur, angebraten in der Pfanne mit etwas Öl oder Ghee.

Einfach lecker & gesund!

 

 

 

 

 

Ayurvedische Hirsebällchen

Vorbereitungszeit 10 Min.
Zubereitungszeit 1 Std.
Gericht Hauptgericht, Kleinigkeit
Portionen 4

Zutaten
  

  • 2 Tassen Hirse
  • 5 Tassen Wasser
  • 1 EL Gemüsebrühe, gekörnt
  • 4 große Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 Chilischote
  • 2 EL Ghee
  • 1 TL Kreuzkümmelsamen
  • 1 TL Curry
  • ½ TL Koriander
  • ½ TL Garam Masala
  • 2 TL Thymian, getrocknet
  • 1 TL Oregano, getrocknet
  • 1 EL Sojasoße
  • Salz, Pfeffer

Anleitungen
 

  • Hirse mit Wasser in Gemüsebrühe weich kochen und abkühlen lassen.
  • Kartoffeln kochen, schälen und zu Brei stampfen. Den Backofen bereits auf 195 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Zwiebel und Chilischote ganz fein hacken. Ghee in der Pfanne erhitzen, Kreuzkümmelsamen hinzugeben und anrösten. Nun die fein gehackte Zwiebel und Chili darin anbräunen.
  • Curry, Koriander, Garam Masala, Thymian und Organo in einer kleinen Schale vermischen, in die Pfanne geben und alles als Gewürzsud kurz braten.
  • Nun die Hirse, den Kartoffelbrei und den Gewürzsud mischen. Mit der Sojasoße, Salz und Pfeffer abschmecken. Aus der Masse mit zwei Löffeln (oder einem Eisportionierer) klein Bällchen formen. Die Bällchen auf ein mit Backpapier ausgelegte Blech legen und in dem vorgeheizten Backofen bei 195 Grad 30 Minuten backen.

Notizen

Die Bällchen sind eine super Beilage zu gedünstetem Gemüse oder mittags zu einem Salat.
Sie lassen sich super vorbereiten und auch überall mit hinnehmen zum gesunden Snacken zwischendurch.
Zuckerfreier Nachtisch: Einfaches Früchtebrot

Zuckerfreier Nachtisch: Einfaches Früchtebrot

Hefeteig ohne Zucker. Schon mehrfach ausprobiert, begeistert hat mich bislang kein Rezept so richtig. Da fehlte einfach immer etwas. Dieser Hefteig als Früchtebrot gebacken ist durch die Menge an Trockenfrüchten richtig süß und vorallem auch super saftig!    Springe zu Rezept

Und wieder ein Backrezept 🙂

Wenn du diesen Blog regelmäßig verfolgst, dann ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass ich nicht nur jeden Donnerstag ein Rezept mit dir teile, sondern meist ein Backrezept oder zumindest was Süßes. Und das obwohl ich eigentlich viel lieber koche als backe. 😉

Kreativität beim Backen emfinde ich einfach als sehr schwierig. Also ich rede nicht von der Deko. Denn, habe ich mal eine Zutat nicht zuhause, dann ersetze ich sie beim Kochen einfach gerne beliebig durch eine andere oder lasse sie ganz weg. Das macht es für mich so spannend und meistens schmecken meine Rezepte auch jedes Mal etwas anders.

Beim Backen hingegen ist das eher schwierig, da jede Zutat in genau dem Mengenverhältnis sich auf die Konsistenz des Teiges auswirkt. Wie oft hatte ich schon Kuchen, die am Ende zu trocken oder auch zu feucht und teigig waren. Wie ärgerlich!

Da ich jedoch auch eine große Naschkatze bin und in meiner Zuckerfreiheit nicht auf Süßes verzichten möchte, bleibt mir ja nichts anders übrig. Und ich habe dazugelernt:

Halte dich bestmöglichst an das angegebene Mengenverhältnis

Zwischenzeitlich liegt meine Back-Erfolgsquote bei ca. 90%, zumal ich mich auch lieber an die einfach zubereiteten Rezepte halte.

Und dazu gehört auch dieses Früchtebrot, das ich auf der Rezept-Seite von Alnatura entdeckt habe. Obwohl es ein Hefeteig ist und natürlich etwas Zeit benötigt in der Zubereitung, ist es sehr unkompliziert und mir bislang immer gelungen. Wichtig ist, die Trockenfrüchte wirklich über Nacht ziehen zu lassen, damit das Brot schön saftig wird.

Einziges Manko bei dem Rezept: Die Trockenfrüchte setzen sich überwiegend in der unteren Hälfte der Kastenform ab. Gesetz der Schwerkraft eben! Die Süße ist damit unten etwas intensiver als oben, dem Gesamtgeschmack tut das jedoch keinen Abbruch.

 

 

Früchtebrot

Vorbereitungszeit 20 Min.
Zubereitungszeit 14 Stdn. 30 Min.
Gericht Frühstück, Nachspeise

Zutaten
  

  • 90 g Sultaninen
  • 80 g getrocknete Feigen
  • 40 g getrocknete Aprikosen (ohne Stein)
  • 30 g getrocknete Aprikosen (ungeschwefelt)
  • 30 g getrocknete Pflaumen (ohne Stein)
  • 400 ml Wasser
  • 1/2 Würfel frische Hefe (20g) oder 1 Päckchen Trockenhefe (7g)
  • 300 g Dinkelvollkornmehl
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Msp. Zimt
  • 1 Msp. Koriander
  • 1 Msp. Muskatnuss
  • 60 g Haselnüsse
  • 1 TL Sonnenblumenkerne (zum Bestreuen)
  • 1 TL Sesam (zum Bestreuen)
  • etwas Öl (für die Backform)

Anleitungen
 

  • Vorbereitung am Vortag
    Feigen, Dattel, Aprikosen und Pflaumen grob hacken. Alle Trockenfrüchte in einer Schüssel mit 300 ml Wasser übergießen und zugedeckt über Nacht stehen lassen. Anschließend die Früchte in ein Sieb gießen und abtropfen lassen. Das Wasser dabei in einer Schüssel auffangen.
  • Teig zubereiten
    Hefe im Fruchtwasser auflösen. Dinkelvollkornmehl, Salz, Gewürze, restliches Wasser (100 ml) sowie das Hefewasser in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät ca. 2 Minuten zu einem geschmeidigen Teig keten. Den Teig zugedeckt etwa 30 Minuten an einem zugfreien Ort gehen lassen.
    Dann die Trockenfrüchte und Haselnüsse zügig mit der Hand untermissen, den Teig in eine eingeölte Backform legen. Oberseite mit Sonnenblumenkernen und Sesam bestreuen und diese leicht andrücken. Wiederum zugedeckt 1 Stunde gehen lassen.
  • Brot backen
    Den Ofen auf 230 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Brot auf mittlerer Schiene 50-60 Minuten backen. Nach 5 Minuten Backzeit den Ofen auf 170 Grad runterschalten. Wenn das Brot eine schöne goldbraune Farbe bekommen hat, aus dem Ofen nehmen und in der Form auskühlen lassen.
Keyword einfach zubereitet, Hefeteig, mit Trockenfrüchten, süßes Brot, über Nacht, zuckerfrei
Schokocreme-Kuchen – ohne Zuckeraustauschstoffe

Schokocreme-Kuchen – ohne Zuckeraustauschstoffe

Mein neues Lieblings-Kuchenrezept: Schokocreme-Kuchen mit Avocado! Wie bei fast allen meinen Rezepten geht die Zubereitung unkompliziert von der Hand und natürlich ist es ohne Zucker und Zuckeraustauschstoffe. Gesüßt wird lediglich mit der Süße von Datteln.

Lust auf Schoko und Kokos

Ich hatte letzten Sonntag Lust auf was Süßes. Mit Schoko und Kokos. Einfach zuzubereiten sollte es sein und selbstverständlich ohne Zucker. Und dann auch noch mit den Zutaten, die ich bereits zuhause hatte, denn es war ja Sonntag. Demnach war die Recherche etwas langwieriger.

Doch ich bin fündig geworden: Das Grundrezept hörte sich super an und ließ noch etwas kreativen Spielraum mit den Zutaten. Raus kam dieser leckere Schokocreme-Kuchen.      Springe zu Rezept

Wollte ich die Hälfte des Bleches zunächst einfrieren, hatte ich schließlich innerhalb von 3 Tagen!!! den ganzen Kuchen verputzt. Ganz alleine wohlgemerkt. So lecker war er! 🙂

Erfrischend, cremig, schokoladig… einfach lecker!

Mit den Zuckerfrei-Rezepten, die im Netz rumschwirren, ist das so eine Sache. Meist werden sie als “zuckerfrei” betitelt. Dabei wird oft nur der sonst enthaltene Haushaltszucker 1:1 durch einen Zuckeraustauschstoffe z.B. Xylit (Birkenzucker) oder Erythrit ersetzt.

Bei Zuckerstoffen, deren Name ich nicht aussprechen, geschweige denn schreiben kann und ich erstmal recherchieren muss, wo sie herkommen, bin ich von Anfang an sehr skeptisch. Und nach einigen Recherchen habe ich mich zu Beginn meiner Zuckerfreiheit dafür entschieden, diese Zuckeraustauschstoffe nicht zu verwenden. Meiner Meinung nach ist das Betrug am Verbraucher bzw. an sich selbst. Doch das darf jeder für sich alleine entscheiden. Ich hab mal einiges Infos, die ich meiner Entscheidung zugrunde gelegt habe, für dich zusammengetragen:

Was sind Zuckeraustauschstoffe?

Zuckeraustauschstoffe sind Zuckeralkohole. Die beliebesten und vielleicht auch bekanntesten sind Erythrit und Xylit.

Erythrit (E 968) ist absolut kalorienfrei und wahrscheinlich auch deshalb so bliebt. Er hat die ca. 0,75 fache Süßkraft von gewöhnlichem Haushaltszucker. Möchte man also die Süße von Haushaltszucker erreichen, benötigt man eine etwas höhere Dosierung. Zu viel Erythrit (man spricht von mehr als 20 – 30g am Tag) kann allerdings zu Blähungen und Durchfall führen. Vielleicht kennst du das auch z.B. bei übermäßigem Verzehr von Bonbons oder Menthol-Pastillen. Isst du zu viel davon, rumort es ganz schön im Darm und die nächste Toilette sollte in der Nähe sein.

Xylit (E 967) hat nahezu die gleiche Süßkraft wie normaler Haushaltszucker und ähnelt ihm auch im Geschmack. Beim Verzehr sorgt er für einen kühlenden Effekt auf der Zunge. Der Kaloriengehalt bei Xylit liegt mit 2,4 Kalorien pro Gramm unter dem von normalem Haushaltszucker.

Beide Stoffe werden als natürliche Zuckeraustauschstoffe bezeichnet, da unser Körper sie selbst herstellen kann und sie auch in einigen Obst- und Gemüsesorten vorkommen.

Die Herstellung

Die Zuckeraustauschstoffe, die wir kaufen können, werden industriell hergestellt. Xylit in der Regel nicht aus Birkenholz, sondern aus abgeernteten Maiskolben. Erythrit mittels mikrobieller Fermentation. Von “natürlich” kann da nicht mehr die Rede sein. Letztes Endes ist es mal wieder unsere Lebensmittelindustrie, die einen neuen Hype entdeckte und gut zu verkaufen wusste.

Differenzierung Süßstoffe

Neben den Zuckeraustauschstoffen gibt es auch noch jede Menge synthetische Süßstoffe, wie Aspartam (E 951), Cyclamat (E 952), Saccharin (E 954) oder Sucralose (E955). Da will ich jedoch gar nicht näher darauf eingehen. Denn ich rate dringendst davon ab diese Süßstoffe zu verzehren. Synthetisch hergestellte Stoffe können für unseren Körper und unseren Stoffwechsel nicht gut sein. Unter den Ernährungswissenschaftlern gelten diese Stoffe insgesamt noch als “Black Boxes”: Das heißt, keiner weiß wirklich wie sie im menschlichen Organismus wirken und was sie bei regelmäßigem Konsum auslösen können.

Natürliche Süße ins Essen bringen

Wenn ich süße, dann ausschließlich mit Obst, Gemüse, Datteln oder auch anderen Trockenfrüchten, manchmal etwas Ahornsirup (gerade für meine selbstgemachte Schokolade) und nur ganz selten mit Kokosblütenzucker. Denn auch Kokosblütenzucker, der aus dem Nektar der Kokospalme gewonnen wird, ist sehr aufwendig in der Herstellung und damit nur eingeschränkt nachhaltig.

Vor kurzem habe ich einen Dattelsirup von Alnatura entdeckt und mal zum Ausprobieren mitgenommen. Ich bin kein Fan von solchen Fertigprodukten, doch es ist tatsächlich einfach bequem damit auch mal auf schnelle Art und Weise das Porridge oder den Kuchen süßen zu können. Ohne vorher Datteln einzuweichen, zu hacken und/oder zu mixen. Die gemahlene Vanille und die Kakaobutter verwende ich übrigens auch von Alnatura.

TIPP: Beim Kauf immer Zutatenliste checken

Falls du daran interessiert bist, dich bewusster und ganz konkret auch mit weniger Zucker zu ernähren, empfehle ich dir künftig die Zutatenlisten ganz genau zu studieren. Gewöhne dir einfach an beim Einkaufen direkt einen Blick darauf zu werfen und dann bewusst zu entscheiden, ob du das Produkt mitnehmen magst oder nicht. Und vielleicht steht direkt daneben im Regel ein Produkt, das weniger oder gar keinen Zucker hat und du probierst einfach das mal aus.

Ich wünsche dir jedenfalls viel Spaß und Erfolg dabei.

Und wenn du nun immer noch Lust auf Schoko und Kokos hast, dann geht’s hier zum Rezept:

 

Schokoladencreme-Kuchen mit Avocado

Schokocreme-Kuchen mit Avocado

Gericht Kleinigkeit, Nachspeise

Equipment

  • Für eine kleine Springform oder ein kleines Backblech 20x30cm

Zutaten
  

Für den Boden:

  • 120 g gemahlene Mandeln oder Haselnüsse
  • 80 g Kokosraspeln
  • 5 EL Dattelsüße
  • 70 g geschmolzene Butter

Für die Creme:

  • 1 große Avocado
  • 3 EL Dattelsüße
  • 50 g Kakaopulver (ungesüßt)
  • 50 g Kakaobutter
  • 150 g Kokosnusscreme oder -milch
  • 1/2 TL gemahlene Vanille
  • 1 Prise Salz
  • 20 g Kokosraspeln, geröstet optional als Deko

Anleitungen
 

  • Den Backofen auf 180 Grad vorheizen. Den Boden und den Rand der Backform einfetten.
  • Für den Boden alle Zutaten miteinander verrühren und als Boden in die Form drücken. Den Boden 12 Minuten backen bis er leicht gebräunt ist. Danach die Form vollständig auskühlen lassen.
  • Kakaobutter im Wasserbad oder im Winter auf der Heizung schmelzen. Der Schmelzpunkt ist sehr niedrig, liegt bei 28-36 Grad. Die Kakaobutter sollte keineswegs zu stark erhitzt werden. Das Kakaopulver, das Vanille-Extrakt und die Prise Salz unter die flüssige Kakaobutter rühren.
  • Die Avocado separat zerdrücken und verrühren, bis ein Brei entsteht. Den Avocadobrei unter die flüssige Schokolade mischen bis eine homogene Masse entsteht.
  • Die Kokosnusscreme darunter mischen. WICHTIG, insbesondere wenn du Kokosmilch verwendet: Die Dose vor dem öffnen NICHT SCHÜTTELN, so dass du die sich abgesetzte Kokoscreme rauslöffeln kannst.
  • Die Schokocreme auf den abgekühlten Boden streichen und mindestens 3 Stunden im Kühlschrank kühlen.
  • Optional vor dem Anschnitt und Verzehr mit gerösteten Kokosraspeln garnieren.
Keyword Avocado, Kokos, kuchen, ohne Zuckeraustauschstoffe, Schokolade, zuckerfrei
Bananenbrot – saftig & natürlich süß

Bananenbrot – saftig & natürlich süß

Inspiriert von dem leckeren Bananenbrot beim Lighthouse Cafe in Bonn vor zwei Wochen habe ich mich zuhause gleich dran gemacht ein gutes Rezept zu suchen und auszuprobieren. Und dieses hier ist wirklich sehr gut gelungen. Das Bananenbrot ist saftig, leicht süß und war nach einer Stunde inklusive Backzeit fertig.   Springe zu Rezept

Mit nur wenigen Zutaten schnell was Leckeres gezaubert

Das Wichtigeste sind die reifen Bananen und sie sollten wirklich sehr reif sein, damit das Brot eine schöne natürliche Süße bekommt. Da ich – und das nicht erst seit meinem Zuckerfrei-Leben – sehr häufig mit Bananen koche oder backe, stehen sie immer auf meiner Einkaufsliste. Selbst wenn noch welche zuhause sind. Und wenn ich dann mal doch nicht mit kochen, backen oder essen hinterherkomme, werden sie einfach in Scheiben geschnitten eingefroren für das nächste selbstgemachte Bananeneis.

Das Bananenbrot-Rezept eignet sich gut für eine Kastenform. Doch auch in Muffinförmchen klappt es super (Backzeit hier nur 20 Minuten) und macht sich gut zum Mitnehmen oder Verschenken. Das Bananenbrot ist dann jedoch nicht ganz so saftig wie in der Kastenform.

Zutaten nach Geschmack variieren

Als kreative Köchin liebe ich es Rezepte selbst varieren zu können, je nachdem was ich gerade zuhause oder auf was ich Lust habe. So auch beim Bananenbrot: Die Variationen gehackte Haselnüsse und Walnüsse mit Rosinen sind beide sehr lecker. Durch die Rosinen ist das Brot sogar noch etwas süßer geworden. Ich kann es mir sehr gut auch mit Paranüssen oder mit Kakao Nibs vorstellen. Und in der Kombination Macadamias & Cranberry .

Vielleicht hast du ja auch eine ganz eigene Idee und spannende Kreation aus Zutaten, die du gerade zuhause hast.

Am besten schmeckt mir das Bananenbrot übrigens bestrichen mit einer nicht zu dünnen Schicht guter Butter. Yummy!

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Bananenbrot

Vorbereitungszeit 15 Min.
Backzeit 20 Min.
Gericht Frühstück, Kleinigkeit, Nachspeise

Zutaten
  

  • 3 sehr reife Bananen umso reifer die Bananen, umso süßer das Brot
  • 1 Ei
  • 4 EL Rapsöl
  • 300 g Dinkelmehl
  • 1/2 Päckchen Weinsteinbackpulver
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 1/2 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 50 g grob gehackte Nüsse egal ob Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln, Paranüsse, Macadamie und/oder Rosinen

Anleitungen
 

  • Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Die Bananen mit einer Gabel zerdrücken bis ein Brei entsteht. Öl, Ei, Vanilleextrakt, Zimt und Salz mit den Bananen verrühren.
  • In einer extra Schüssel das Mehl mit dem Backpulver vermischen. Optional können hier auch die Nüsse und/oder Rosinen zugegeben werden. Die Mehlmischung nach und nach unter den Bananenbrei rühren (am besten nicht einer Küchenmaschine) bis eine homogene Masse entsteht. (Nicht zu lange rühren, damit der Teig nicht zu fest und gummiartig wird.)
  • Den fertigen Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Kastenform geben oder in Muffinförmchen verteilen.
  • In der Kastenform das Brot ca. 45 Minuten backen lassen. Die Muffinförmchen sind nach einer Backzeit von 20 Minuten schon fertig.

Notizen

Pur oder noch besser mit Butter genießen!
Keyword Bananen, Brot, Dinkel, Frühstück, gesund, natürliche Süße, schnell
Doppeltes Glück: Zweierlei Glücksbällchen

Doppeltes Glück: Zweierlei Glücksbällchen

Glück kann man nie genug haben, deshalb gibt es heute gleich zwei Rezepte für leckere und energiebringende Glücksbällchen.    Springe zu Rezept

Beide allein mit der Süße aus Trockenfrüchten. Die Dattel-Glücksbällchen sind schon mehrfach erprobt und immer wieder lecker. Selbst für diejenigen, die es gerne süß mögen und in ihrem Alltag nicht unbedingt auf Zucker verzichten.

Die Energiebällchen mit Trockenpflaumen habe ich erst kürzlich entdeckt und direkt mit in mein Rezepte-Repertoire aufgenommen. Eine schöne Abwechslung.

Die schnelle Energiequelle für zwischendurch – unterwegs, bei der Arbeit oder beim Sport

Denn seitdem ich mich zuckerfrei ernähre, habe ich – sobald ich länger unterwegs bin – immer etwas selbstgemachtes Süßes oder zumindest ein paar Nüsse dabei. Denn irgendwo auf die Schnelle beim Bäcker etwas Süßes ohne Zucker zu bekommen ist ziemlich aussichtslos. Und im Unterzucker werde ich schnell zur Diva, ganz so wie in der Snickers-Werbung. 😉

Vor allem jedoch ist es gesünder und günstiger

Und für meinen Geschmack mittlerweile auch leckerer. Ich war letztes Wochenende libanesisch Essen und habe dort zum Probieren libanesisches Baklava bekommen. Man hat mir gesagt, dass es nicht ganz so süß wie das türkische Baklava sein soll. Vielleicht war ich da auch die falsche Testperson nach nun doch fast durchgehend einem Jahr ohne Zucker. Mir hat es vor Süße jedenfalls das Gesicht verzogen und an den Zähnen weh getan.

 

Ein Tipp noch: Die Bällchen sind – verpackt in einem Glas – auch ein wunderbares Geschenk und Mitbringsel für Freunde und die ganze Familie!

Viel Spaß also beim Kugeln! 🙂

 

Dattel-Glücksbällchen

Vorbereitungszeit 1 Std.
Zubereitungszeit 15 Min.
Gericht Kleinigkeit, Nachspeise
Portionen 15 Bällchen

Zutaten
  

  • 100 g Datteln, entsteint
  • 70 g Haferflocken, Feinblatt
  • 40 g ganze Mandeln
  • 15 g Kokosöl, geschmolzen
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Kakaopulver
  • 1 Prise Salz
  • 40 g Sesam

Anleitungen
 

  • Datteln ca. 1 Stunde in lauwarmes Wasser einweichen. Danach gut ausdrücken. (Das übrig bleibende süße Dattel-Wasser lässt sich super für das Porridge am nächsten Tag verwenden.) 
  • Den Sesam in der Pfanne goldbraun rösten und leicht abkühlen lassen.
  • Alle Zutaten außer dem Sesam mit dem Mixer pürieren. Die Masse mit den Händen zu etwa 15 Kugeln formen. Die Kugeln im Sesam rollen. 

Notizen

Im Kühlschrank sind die Bällchen mindestens 1 Woche haltbar. Länger haben sie bei mir ohnehin noch nie gehalten... sie sind einfach zu lecker. 
Super übrigens im Glas zum Verschenken!
Keyword Datteln, Nachtisch, nahrhaft, süß

Energie-Bällchen

Arbeitszeit 15 Min.
Gericht Kleinigkeit, Nachspeise
Portionen 20 Kugeln

Zutaten
  

  • 60 g Kürbiskerne
  • 150 g Trockenpflaumen
  • 35 g Chiasamen
  • 10 g Kakaobutter
  • 15 g Erdnussmuss oder Mandelmus
  • nach Belieben Kokosflocken zum Wälzen

Anleitungen
 

  • Kürbiskerne im Mixer etwas zerkleinern. Trockenpflaumen kleinschneiden und mit den restlichen Zutaten in den Mixer geben. Alles gut durchmixen bis eine glatte Masse entsteht.
  • Die Konsistenz kann je nach Feuchtigkeit der Trockenpflaumen varrieren. Die Masse sollte leicht klebrig, aber formbar sein. Falls die Masse zu trocken ist, evtl. etwas Kokos- oder Pflanzenöl hinzugeben.
  • Zum Wälzen eigenen sich eben Kokosflocken auch Kakaopulver oder Sesam.
  • Im Kühlschrank, in einem luftdichten Behälter, halten sich die Bällchen mindestens eine Woche.
Keyword gesund, Kakao, Kürbiskerne, süß, Trockenpflaumen, zuckerfrei