Warnsysteme des eigenen Körpers frühzeitig erkennen

Warnsysteme des eigenen Körpers frühzeitig erkennen

Wenn dein Körper dir sagt, wann es genug ist

Seit Donnerstagabend liege ich durch eine Erkältung komplett ausgeknockt zuhause, im Bett, auf dem Sofa, auf dem Balkon. Alle Termine habe ich abgesagt. Ich schlafe und lese und denke nach. Auch darüber, warum ich mal wieder alle Warnzeichen meines Körpers überhört habe. Kennst du diesen Moment und das Gefühl, in dem dir klar wird, dass es einfach zu viel ist? Du völlig energielos bist und schon früher die Reissleine hättest ziehen müssen? Oder kannnst du die Warnsysteme deines Körpers frühzeitig deuten?

Ich stand in den letzten Wochen ordentlich unter Strom. Es stand Einiges an. Ich habe mich relativ kurzfristig dafür entschieden meinen zweiten Yoga-Kurs im Yoga Centrum Erding rauszubringen. Einen 6-Wochen Kurs Yin Yang Yoga, eine sanfte Praxis, die gerade auch für Anfänger gut geeignet ist. Dafür wollte eine Kursbeschreibung erstellt sein, ein Aushang designt und in Druck gegeben werden. Und schließlich auch noch ein Design für die diversen Online-Kanäle erstellt sein um mein Angebot darüber zu platzieren. Parallel dazu lief noch meiner erster Kurs im Yogastudio, meine eigenen festen Kurse von zuhause und im Fitnessstudio. Urlaubsbedingt habe ich die Vertretung weiterer Yoga-Kurse im Fitnessstudio angenommen. Und dann ist da auch noch der Bürojob.

Erste Warnzeichen frühzeitig wahrnehmen und darauf reagieren

Dass was nicht stimmt, merkte ich schon vor drei Wochen als ich immer weniger Lust bekam auf all meine ToDos. Alles wurde zu einem Ballast. Dinge, die mir sonst Spaß machen, begannen mich zu stressen. Das Blog-Schreiben habe ich daher komplett ausgesetzt und mich mit Mühe und Not auf das Notwendigste, das Vorbereiten und Umsetzen meiner Kurse fokussiert.

Als ich dann vor zwei Wochen wegen einer Kleinigkeit einen regelrechten Schreianfall gegenüber meinem Rechner bekommen habe, weil etwas nicht so funktionierte, wie ich es mir in dem Moment vorgestellt habe… spätestens da hätte ich reagieren sollen.
Doch es lief weiter, weil es „musste“. Es musste ja alles fertig werden. Ich musste die Kurse geben, weil ich mich dafür entschieden und eingetragen hatte. Das nächste Warnzeichen lies also nicht lange auf sich warten, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Erschöpfung, Müdigkeit… eine Erkältung.

Ich gönnte mir zwei Tage Ruhe, mehr oder weniger, soweit eben möglich, weil es gab ja doch noch einige Dinge zu erledigen. Und am Wochenende stand schließlich der seit 4 Monaten geplante Alm-Besuch an, mit meinen zwei Alm-Kolleginnen vom letzten Jahr, auf den ich mich wirklich gefreut hatte. Also keine Zeit für eine lange Erkältung. Und es bzw. ich funktionierte auch noch eine ganze Woche. Bis Ende der Woche dann die Symptome immer stärker, immer präsenter wurden.

Wenn du es selbst nicht bemerkst und etwas änderst, zwingt dich dein Körper irgendwann dazu.

Nun sitze ich also bereits seit 4 Tagen zuhause, habe alle Kurse abgesagt und ruhe mich aus, weil einfach nichts mehr geht. Und es tut gut, nichts tun zu müssen. Auch wenn meinem Verstand zwischendrin immer wieder einfällt, was noch zu tun wäre. Mein Körper macht einfach gerade nicht mit.

Krankheitssymptome als Warnsystem des Körpers

Erst vor einigen Wochen habe ich dazu ein spannendes Interview gehört mit Kurt Trepperwein im Podcast von Tobias Beck „Der Weg zu dir selbst – Dein Schicksal liegt in deinen Händen“. Kurt Trepperwein ist knappe 80 Jahre und ein unglaublich inspirierender Mann. Ich kann dir den ganzen Podcast sehr ans Herz legen.

Darin ging es jedenfalls u.a. über die Warnsysteme des Körpers. Darüber dass ein Symptom keine Krankheit, sondern ein Hinweis ist. Ein Hinweis über eine bestehende Disharmonie in unserem System, unserem Körper. Das Symptom soll uns Aufschlüsse über den aktuellen Mangel geben und sagen, was zu tun ist. Hören wir darauf und handeln danach, verschwindet das Symptom wieder.

Nach Kurt Trepperwein gibt es 4 Warnstufen des Körpers:

Warnstufe 1 ist die geistige Erkenntnis etwas verändern zu wollen. Ein erster Gedanke, dass etwas nicht stimmt, sich nicht gut anfühlt.
Ignorieren wir den Gedanken kommt die Warnstufe 2, ein Symptom. Das kann sein ein Hautjucken, ein Ausschlag, eine Begrenzung der Beweglichkeit, Schlafmangel, Erschöpfung, sicherlich auch eine Erkältung.
Wenn wir dann nicht aktiv hinterfragen, warum es zu dem Symptom kam, uns fragen, was braucht mein Körper eigentlich gerade. Stattdessen „nur“ Medikamente einnehmen und einfach so weitermachen wie bisher, dauert es nicht lange bis zur Warnstufe 3, dem Schmerz. Bei weiterer Symptombehandlung durch Schmerzmittel statt in die Ursachenforschung zu gehen ist es nur eine Frage der Zeit bis zur Stufe 4: Der Schmerz wird chronisch, im schlimmsten Fall entsteht Krebs oder es führt zu einem Herzinfarkt.

Harte Worte, wie ich finde. Sollten wir wirklich selbst dafür verantwortlich sein? JA. Ich glaube daran. Ich glaube, dass wir bis zu einem sehr großen Grad selbst beeinflussen können, was uns widerfährt. Unsere Gesundheit, unser Wohlbefinden, unsere Beweglichkeit, unser Energielevel, all das liegt in unserer eigenen Verantwortung.

Sich erlauben im Zweifel auch bereits getroffene Entscheidungen zu revidieren

Frag dich selbst: Wie gehst du um mit deinem Körper? Hörst du die Signale, die er dir sendet? Oder werden sie durch dein Alltagsrauschen übertüncht?

Lasst uns lernen, bewusster auf unseren Körper zu hören. Aufhören, die Zeichen unseres Körpers weiter zu ignorieren, weil unser Verstand uns etwas anderes sagt. Oder unser Arbeitgeber. Die Gesellschaft oder wer auch immer. Nur du selbst weißt, was dein Körper braucht.

Finde es heraus mit diesem kurzen BodyScan

Nehme dir jetzt einen Moment Zeit, genau dort wo du dies liest und bist. Zuhause. Vielleicht auch in der Bahn, im Café. Nimm dir 4-5 Minuten Zeit. Wenn du zuhause bist, lege dich gerne auf den Boden, auf deine Yogamatte oder finde einen bequemen aufrechten Sitz, auch gerne auf einem Stuhl. Dann schließe für einen Moment deine Augen. Atme tief ein und aus. Ein. Und aus. Komme mit jedem Atemzug etwas mehr in die Ruhe.

Bringe Bewusstsein in deinen ganzen Körper. Von den Füßen bis zu deiner Scheitelkrone. Was spürst du? Werde zum Beobachter deines Körpers. Nimm wahr, ob in deinem Körper irgendwo ein Schmerz sitzt, vielleicht eine Verspannung, ein Gefühl der Enge. Vielleicht nimmst du an einer Stelle auch ein Gefühl der Leichtigkeit, der Wärme wahr. Wandere deinen Körper von unten nach oben. Langsam, doch ohne zu lange an einem Punkt zu verweilen. Beobachte ihn während du weiter bewusst ein- und ausatmest.

Dann bringe Bewusstsein in deine Emotionen. Welche Emotionen spürst du aktuell in dir? Bist du erschöpft? Unruhig? Frustriert? Traurig? Vielleicht bist du auch voller Freude und Dankbarkeit. Alles darf sein. Wo spürst du diese Emotion? Vielleicht in deiner Brust? Deinem Bauch? Beobachte und lass es sein. Atme weiter bewusst ein und aus.

Was würdest du dir jetzt wünschen? Für den jetzigen Moment? Welches Bedürfnis spürst du in dir? Was braucht dein Körper? Ruhe. Schlaf. Vielleicht ein heißes Bad. Oder Bewegung. Ein Spaziergang in der Natur?

Atme weiter bewusst ein und aus und bleibe noch einen Moment in dem Bewusstsein, in dieser Klarheit über deinen Körper, deine Emotion. Atem noch dreimal tief ein und aus und dann öffne langsam deine Augen und komme wieder zurück an den Ort, in den Raum, an dem sich dein Körper befindet.

Hinweise deines Körpers künftig frühzeitig erkennen

Je öfter wir in das Körperbewusstsein, in die Beobachterrolle gehen, umso leichter wird es uns fallen, die Hinweise unseres eigenen Körpers frühzeitig zu erkennen. Wir entwickeln ein besseres Gefühl für die eigenen Bedürfnisse und lernen danach zu handeln.
Auch gerade, wenn es dir nicht gut geht, du dich gestresst fühlst: Drück doch mal die Pause-Taste und verbinde dich mit deinem Körper.

Ich für mich werde künftig versuchen die Warnsysteme meines Körpers frühzeitiger zu erkennen. Vielleicht klappt es dann das nächste Mal auch ohne komplett ausgeknockt zu werden.

Ich wünsche dir alles Liebe!
Sandra

 

Ein Blick hinter die Kulissen – ehrlich & unverblümt

Ein Blick hinter die Kulissen – ehrlich & unverblümt

In den letzten Wochen gab es über diesen Kanal überwiegend Rezepte, zuckerfreie Rezepte. Heute möchte ich dich mit hinter die Kulissen von Yoga mit Sandra nehmen. Mit in meine Yoga-Welt und dir berichten, was während der letzten Monate seit meiner Ausbildung so alles passiert ist. Ganz authentisch und unverblümt!

Wie alles begann

Am 19. Dezember 2021 fing alles an! Mit meiner ersten Yogastunde online. Oh ich kann mich noch gut erinnern. Ich war ganz schön aufgeregt. 4 Stunden lang habe ich eine sanfte Praxis zum Entstressen und Energie tanken vorbereitet. Schließlich haben sich 15 Teilnehmer (!) angemeldet und 10 dann teilgenommen. Ein super Start! Und auch das Feedback der Teilnehmer sowie meine Kritik mir gegenüber fielen sehr positiv aus.

Das war dann also der Beginn einer nunmehr wöchentlichen Yoga-Praxis online aus meinem Wohnzimmer. Alles auf freiweilliger Spendenbasis.

Recht schnell im Januar hatte sich der Freitagabend als ganz guter Termin etabliert. Für meine TeilnehmerInnen ein entspannter Start ins Wochenende. Und auch ich habe es genossen. Von Stunde zu Stunde bin ich sicherer geworden in meinen Ansagen und auch die Vorbereitungszeit hat sich immer weiter reduziert.

Umstellung auf Online-Buchung

Seit April, mit dem Go-Live meiner Website biete ich meine Kurse über ein Buchungsportal bei dem Anbieter Fitogram an. Ein System, das mir ermöglicht, meine Yogastunden automatisch buchbar zu machen. Wenn auch die Abrechnungsfunktion manuell läuft – diesen Comfort gibt es eben nur in der kostenpflichtigen Variante – ist es eine Erleichterung für mich.

Doch jede Umstellung birgt ein Risiko und benötigt erstmal eine Weile bis sie sich etabliert hat. Das hab auch ich zu spüren bekommen. Die Tatsache, dass meine Kurse nun kostenpflichtig sind, also nicht mehr einfach nur per WhatsApp buchbar bzw. über bekannten Link einwählbar, machte sich bemerkbar an den sinkenden Teilnehmerzahlen. Ich war gefrustet. Ich war traurig. Hatte ich die letzten Monate doch so viel Zeit in das Alles gesteckt.

So schnell wollte ich nicht aufgeben

Ich blieb dran:

  • Stellte mit der Sommerzeit meinen Kurs auf Donnerstagabend 20 Uhr um.
  • Probierte unterschiedliche Preismodelle aus.
  • Machte Werbung auf allen mir zur Verfügung stehenden Kanälen: Instagram, Facebook, WhatsApp
  • Veranstaltete einen Workshop.
  • Legte Flyer aus.
  • Recherchierte, las viel.
  • Buchte Online-Kurse zum Thema Marketing und Reichweite.
  • Kontaktierte Studios in Erding.

Manches fiel mir leicht. Manches erforderte einiges an Kraft und Mut.

Einfach mal machen! Dinge ausprobieren. Den Anspruch auf Perfektionismus reduzieren. Sich selbst mehr Vertrauen schenken. Das habe ich in den letzten Monaten gelernt und mich dadurch weiterentwickelt. Denn Yoga heißt auch Vertrauen zu haben und Leichtigkeit zu leben.

8 Monate später

8 Monate und 40 Yoga-Einheiten (!) nach meiner Yoga-Ausbildung unterrichte ich nun nicht nur donnerstags aus dem heimischen Wohnzimmer, sondern auch im Fitnessstudio Body & Soul.

Kursangebot: 3 Yogatermine - 3 Yogastile

Und ab Ende August sogar mit eigenem Kurs im Yoga Centrum Erding. Ein kleiner Meilenstein für mich! Dort biete ich eine Yoga-Trilogie mit 3 unterschiedlichen Yogastilen an. Die Teilnahme ist in Präsenz und über Zoom möglich.

Eine Möglichkeit für mich meinen Kundenstamm zu erweitern, mich weiterzuentwickeln, neue Erfahrungen zu machen. Denn auch als Yogalehrerin bleibe ich weiterhin Yogaschülerin, lerne jeden Tag dazu, in und außerhalb meiner Yoga-Praxis.

Wie sieht es mit deiner Weiterentwicklung aus?

Hast du vielleicht auch ein Thema, bei dem du manchmal das Gefühl hast auf der Stelle zu stehen? Eine Sache für die du brennst, die du in deinen Alltag integrieren möchtest, jedoch nicht weißt wie? Einen Wunsch, den du dir erfüllen möchtest?

Dann hoffe ich, dass ich dich mit meinem ehrlichen Blick hinter die Kulissen meines Alltags, in meine Gefühlswelt, inspirieren kann. Inspirieren dazu, wie wichtig es ist dran zu bleiben. Aktiv zu bleiben. Auch in schwierigen Phasen. Glaube an dich und deine Sache! Du selbst hast es in der Hand. Handle mutig und voller Selbstvertrauen.

Wie geht es bei mir weiter?

In einem Podcast-Interview mit einer selbständigen Yogalehrerin habe ich gehört, dass es mindestens 3 Jahre (!) dauert, sich einen festen Kundenstamm aufzubauen. Erschreckend, dass es wirklich sooo lange dauert und doch beruhigend. Denn ich bin auf einem guten Weg. Ich arbeite an meiner Reichweite, an der Vergrößerung meines Kundenstamms und an meiner Yoga-Praxis.

Wenn du dies bis hierhin gelesen hast, freue mich über deine Unterstützung, in dem du mich weiterempfiehlst, den Beitrag teilst, mit Freunden, Bekannten, per WhatsApp, Email oder auf Social Media.

 

Ich bin unendlich dankbar für das, was ich mir in den letzten Monaten erschaffen habe. Und bin mir zwischenzeitlich im Klaren darüber, dass es noch viel weitere Zeit und Ausdauer benötigen wird. Eine Selbstständigkeit, der Aufbau des eigenen Business geschieht eben nicht innerhalb von wenigen Monaten.

An dieser Stelle DANKE an alle, die mich in den letzten Monaten unterstützt haben, meine Kurse besucht, mir Feedback gegeben und mich weiterempfohlen haben. Bis zum nächsten Yogakurs, Blog-Beitrag oder erneuten Blick hinter die Kulissen.

Alles Liebe!

Energielos und erschöpft?!

Energielos und erschöpft?!

Kennst du das? Ein Gefühl von Energielosigkeit. Tiefer Müdigkeit. Irgendwie auch Traurigkeit. Du bist ohne jegliche Motivation. Selbst zu den Dingen, die dir sonst Freude bereiten, kannst du dich nicht aufraffen. Du bewegst dich gefühlt im ersten Gang, weil es schneller einfach gerade nicht geht. ?!

Mir ging es die letzten Tage so. Seit ich am Freitag von meiner Yin-Ausbildung nach Hause kam, mit meinem Yin-Yogalehrer-Zertifikat. JAAA! Davon wollte ich dir eigentlich freudestrahlend berichten…

Doch dann war da keine Freude.

Ich war einfach nur ganz tief erschöpft und traurig.

Am Samstag ist es mir noch recht leicht gefallen, einfach nichts zu tun, auf dem Balkon zu sitzen, zu lesen, Löcher in die Luft zu starren, einfach zu sein. Doch das hielt nicht lange an, bis dann die Entspanntheit zu einer Unzufriedenheit wurde. Darüber, dass ich mich so hängen lasse. Dass ich doch jetzt etwas tun muss. Warum kann ich mich jetzt nicht aufraffen? Wieso bin ich so energielos und erschöpft? Ich will das jetzt nicht! Ich hab mich dafür verurteilt, hab innerlich gekämpft.

Am Montag sagte mir dann eine Freundin: „Das ist doch völlig in Ordnung, dass du müde bist. Auch das ist eine Emotion, die da sein darf.” Und sie hat recht! Es darf so sein.

Es lohnt sich nicht gegen die eigenen Emotionen anzukämpfen.

Dieser Kampf raubt uns nur noch mehr Energie.

Ich darf müde sein. Ich darf einfach mal nichts tun. Ich darf zu manchen Dingen keine Meinung haben und ich muss keine Entscheidungen treffen, wenn ich es nicht will. Ich darf mich in diesen Momenten zurückziehen.
Und als ich mir das eingestanden, es mir erlaubt habe energielos und müde zu sein, spürte ich, wie sich meine Unzufriedenheit darüber auflöste. Während des heutigen Tages kamen Stück für Stück meine Lebensgeister wieder zum Vorschein und die Motivation zurück. 🙂

Was für eine Erkenntnis! Ich werde künftig genauer hinhören und mir dann in diesen Phasen Zeit für mich nehmen. Den Mut haben dann auch mal Nein zu sagen, zu einem Termin oder einer Verpflichtung. Denn jede Emotion darf ihren Platz und ihre Zeit haben. Wir können nicht immer gut drauf und bester Energie sein. Auch wenn die Gesellschaft uns das so spiegelt.

Jetzt, am Dienstagnachmittag sitze ich guter Laune an diesem Beitrag und fühle mich wieder lebendiger. Ja, ich bin vorhin sogar pfeifend durch die Wohnung gelaufen und werde mich gleich noch auf mein Rennrad schwingen.

Wie es mir bei meiner Yin-Ausbildung erging und was es mit Yin denn überhaupt so auf sich hat, erfährst du dann eben im nächsten Blog-Beitrag.

Alles Liebe, Sandra

Geschenke, Geschenke, Geschenke…

Geschenke, Geschenke, Geschenke…

…gab es gestern für mich so viele zu meinem Geburtstag! Ich bin überwältigt und dankbar von so viel lieben Grüßen, guten Worten, Ständchen und Geschenken. Vielen herzlichen Dank dafür an jeden Einzelnen!

Geschenke sind etwas Wunderbares

Beschenkt zu werden. Klar, wem gefällt das nicht? Doch auch Anderen etwas zu schenken, zu geben, ist schön.

Du hast dir Gedanken gemacht, warst die letzten Wochen besonders aufmerksam dem Beschenkten gegenüber. Du warst kreativ bei der Geschenkegestaltung und dann der Moment des Auspackens. Wenn der Beschenkte ganz gespannt und freudig überrascht ist. Sich anerkannt und gesehen fühlt. Spätestens da haben sich auch die manchmal mit einem Geschenk verbundenen Mühen – gerade im Stress des Alltags – gelohnt.

Es kommt nicht darauf an, dass wir uns gegenseitig etwas schenken. Es kommt darauf an, ob wir imstande sind, uns gegenseitig etwas zu geben.

Für mich ist Schenken ein Zeichen der Verbundenheit, Herzlichkeit, Aufmerksamkeit, des Gesehenwerdens. Anderen einen Freude zu bereiten mit kleinen Dingen, die von Herzen kommen, die mal in einem Nebensatz erwähnt wurden, von denen man weiß, dass es dem anderen gefällt, dass es sein Herz berührt. Darum geht es doch beim Schenken.

Geschenke sollten von Herzen kommen. Nicht nur aus dem Geldbeutel. Und auch nicht nur dann, wenn sie erwartet werden. Ich denke, dann sind beide Parteien glücklich!

Geschenk für dich

Ich möchte gerne meine Geschenke-Freude mit dir teilen und hab mir deshalb überlegt, DIR etwas zurückzuschenken.

Eine 35minütige Yoga-Sequenz, die ich für dich aufgenommen habe, mit Übungsabfolgen aus meiner letzten Yoga-Live-Klasse. Der Fokus der Yoga-Sequenz liegt auf dem Nacken- und Schulterbereich. Ein Problembereich Vieler, durch Stress, zu viel Sitzen am Rechner oder auch einfach zu wenig Bewegung.

Ich zeige dir Übungen, mit denen du durch einfache Mobilisationen Verspannungen im Nackenbereich auflösen kannst. In kräftigenden Einheiten trainieren und stärken wir ganz gezielt unsere Hals- und Schultermuskulatur.

Nimm dir also 45 Minuten Zeit, schnapp dir deine Matte, suche dir einen ruhigen Raum, lass dich beschenken und tue dir und deinem Körper etwas Gutes!

Geschenk für mich

Ich selbst habe mir übrigens zum Geburtstag eine Yin-Yoga-Ausbildung und damit 6 Tage auf der Fraueninsel am Chiemsee geschenkt. Eine Auszeit aus dem Alltag. Zeit für meine persönliche Weiterentwicklung. Zeit für mich. Noch heute, am Sonntag, geht es los. Ich bin voller Vorfreude und werde dir nächste Woche über meine Erlebnisse berichten…

Meine Yoga-Live-Stunde am Donnerstag wird daher leider nicht stattfinden.

 

Das ist dein Geschenk! Ich wünsche dir viel Spaß beim Praktizieren.

 

Ein Blick hinter die Kulissen – ehrlich & unverblümt

Sanft & fokussiert in den Tag mit “Yoga for Friends”

Es ist Pfingstsonntag! Ich komme gerade energiegeladen aus meiner sanften Morgen Yoga-Stunde, der ersten “Yoga for Friends“-Praxis. Was es damit auf sich hat, kannst du weiter unten nachlesen.
DANKE jedenfalls an Anne, Nicole und Susan für den gemeinsamen Start in den Tag!

Yoga am Morgen. Ich liebe es einfach. Als Erstes am Tag das Bewusstsein ganz auf meinen Körper, meinen Geist zu richten. Noch bevor ich im Außen agiere oder bessere gesagt darauf re-agiere. Denn das ist das was wir tun, in dem wir morgens gleich unsere Nachrichten auf dem Handy checken oder andere Ablenkungen (Radio, TV)  in unser Unterbewusstsein lassen.

Welche Qualität möchte ich mit in den heutigen Tag nehmen?

Du fragst dich: Qualität, und was bedeutet das konkret? Worauf du deinen Fokus richtest! Vielleicht möchtest du geduldiger mit dir selbst sein, du möchtest dich heute gesund ernähren oder etwas Gutes tun und einfach mal jedem Menschen, der dir begegnet, ein Lächeln und eine freundliche Begrüßung schenken. Das kann ich übrigens wärmestens empfehlen. Es ist kurz eine Überwindung und bringt doch selbst so viel Freude, denn wenn du freundlich grüßt, grüßen auch die anderen freundlich zurück

Doch zurück. Fakt ist ja, wir möchten alle immer gute Tage haben. Doch oft kommt uns im Außen eben etwas dazwischen. Der Chef, die Kinder, der Partner, hupende Autos, schlechte Nachrichten, die Latte an Möglichkeiten ist unendlich. Und plötzlich ist der Tag nicht mehr so toll. Dann passiert noch etwas Unvorhergesehendes und am liebsten würdest du den Tag ganz aus dem Kalender streichen oder sofort beenden.

Indem du dir morgens einen Fokus für den Tag setzt, änderst du natürlich nichts an der eintretenden Situation, am Außen. Schön wär’s. Doch du kannst sehr wohl deine Reaktion darauf beeinflussen. Du kannst dich entweder der Situation hingeben, dann ist alles doof – wie bei den Schafen. Oder eben nicht. Und da kommt dann wieder die Frage ins Spiel. “In welcher Energie möchte ICH denn heute sein? Was ist MEIN Fokus?” Und indem du dich darauf besinnst hast du eher die Möglichkeit, bei dir zu bleiben und bei dem, was du dir für deinen Tag vorgenommen hast.

Probiere es morgen doch einfach mal aus, auch ganz ohne Yoga. Stelle dir morgens, direkt noch im Bett liegend, vor, wie dein Tag heute verlaufen soll.

Was wäre das Beste das passieren könnte?

Was wünschst DU DIR für DEINEN Tag? Und lenke dadurch die Energie deines Tages in die von dir gewollte Richtung.

Wenn dein Außen dich dann mal wieder herausfordert, denke an deinen Fokus, die beste Version deines Tages und mache sie wahr!

„Jeder Tag ist wie ein kleines Leben, und wenn du jeden Tag lebst, wie du leben möchtest, wirst du am Ende deines Lebens dein Traumleben gelebt haben.“

„Yoga for Friends“ wird es übrigens künftig regelmäßig geben.

Einmal im Monat. Für Freunde und Stammkunden. Ganz kostenfrei und unverbindlich. Zu keiner bestimmten Zeit. Mal morgens, mal abends. „Yoga for Friends“ soll eine interaktive Stunde sein. Es ist ein Dankeschön an dich für deine Unterstützung der letzten Monate und eine Möglichkeit für dich, dein Yoga-Weg selbst aktiv mitzugestalten.

  • Welche Themen interessieren dich?
  • Welche Asanas übst du am liebsten?
  • Mit welchen hast du Schwierigkeiten und möchtest sie gerne weiter ausbauen?
  • Hast du eine Uhrzeit oder einen Wochentag, an dem du am liebsten Yoga praktizieren möchtest?

Lass es mich wissen und schreib mir eine What’s App oder E-Mail yogamitsandra@gmx.de.

Ich freue mich, wenn ich meine Yoga-Praxis noch individueller gestalten und dich ganz da abholen kann, wo du dich gerade auf deinem Yoga-Weg befindest.

Alles Liebe & bis bald!

Alles neu macht der Mai! Zeit für Veränderung?

Alles neu macht der Mai! Zeit für Veränderung?

Das sagte schon eine alte Volksweisheit und ein Lied aus dem 18. Jahrhundert über die aufblühende Natur, den Vogelgesang, duftende Haine und das damit verbundene Gefühl der Freiheit.
Ich liebe den Monat Mai. Alles erwacht, grünt und blüht – der Kreislauf der Natur beginnt von vorne. Ein Monat des Aufbruchs und des Neuanfangs und vielleicht deshalb eine besonders gute Zeit, um etwas Neues zu beginnen. Die Lotusblüte steht für Transformation und Veränderung.

Dass der Start meiner Website gerade auf den Mai fällt ist eher Zufall – oder doch Schicksal?!

Jedem Anfang wohnt schießlich ein Zauber inne.

Und vielleicht nutzt auch du diesen Monat um etwas Neues zu beginnen. Eine neue Routine in deinen Alltag zu integrieren. Ein neuer Arbeitsweg. Etwas Neues lernen. Offline in den Tag starten. Früher aufstehen. 10 Minuten Meditation und Zeit für dich am Morgen. Yoga. Danach bewusst frühstücken. Es sind die kleinen Dinge, die große Wirkung zeigen. Denn um etwas wirklich in unserem Inneren zu verändern, ist der erste Schritt die Veränderung im Außen, in deinen eigenen Routinen.

Es dauert eine Weile – man sagt 66 Tage – bis du dir neue Routinen angeeignet hast. Deshalb versuche dich erstmal an einer Routine. Hast du diese verinnerlicht, kannst du dich nach und nach anderen neuen Routinen widmen. Bleibe in jedem Fall dran und gib nicht so schnell auf. Es lohnt sich!

Ich selbst würde meine Morgenroutine nicht mehr missen wollen, die mich selbstbestimmt und ausgeglichen in den Tag bringt. Wenn du neugierig bist und es einfach mal ausprobieren möchtest, lade ich dich immer Montags und Freitags zu meiner Morgenroutine, dem Morning Club, ein.

Der Morning Club beginnt am 7. Mai. Ab da dann immer Montags und Freitags ab 7:00 Uhr. Für 30 Minuten. Ganz kostenlos. Anmeldung über meinen Kursplan.

Ich freu mich auf dich!